Das Wohnheim liegt zentral im Ort.Fußläufig sind von hier aus alle Arztpraxen, Geschäfte oder Restaurants zu erreichen.

Nach dem Umbau des Hauses im März 2000 haben hier 50 Menschen Raum gefunden. Es gibt im Haus 5 Wohnbereiche mit jeweils 10 Bewohnern.

Zwei Wohnbereiche sind sogenannte teilstationäre Wohnbereiche, d.h. sämtliche Bewohner gehen morgens um acht Uhr in die Werkstatt für behinderte Menschen und kehren, wenn sie nicht teilzeitig arbeiten, nachmittags um 16:00 Uhr zurück.

Die anderen 3 Bereiche im Stammhaus sind vollstationär. Bewohner, die hier leben besuchen in der Regel nicht die WfbM. Eine Tagesstruktur außerhalb des Wohnbereichs ist jedoch gleichfalls gewünscht und wird durch das “Mosaik“ realisiert. Diese Tagesstruktur richtet sich nach dem Leistungstyp LT 24 der Vereinbarung mit dem Kostenträger und ist weniger umfänglich als ein Werkstattbesuch.

Baulich sind die Wohnbereiche alle identisch. Sie sind zentral und individuell zugänglich über Treppenhaus oder Fahrstuhl. Es gibt in jedem Wohnbereich für acht Bewohner eigene Zimmer, sowie ein Zweibettzimmer. Je zwei Zimmern ist ein Sanitärbereich zugeordnet. Darüber hinaus gibt es ein geräumiges Pflegebad in jedem Wohnbereich. Die behindertengerechten Küchen sind ausgestattet mit für Rollstuhlfahrer unterfahrbaren Arbeitsflächen.

Nach den Anfangsjahren im umgebauten Stammhaus ist in die Zimmer der Bewohner zunehmend Individualität eingezogen. Eigene Möbel bestimmen das Wohnbild. Die Atmosphäre wird geprägt vom persönlichen Stil und der eigenen Bedürfnislage.

Die 50 Menschen, die in diesem Haus leben sind in der Regel mittel- bis schwergradig geistig behindert, viele von ihnen sind auch körperlich leicht bis schwer beeinträchtigt. Hohe pflegerische Erfordernisse, oder aber auch herausforderndes Verhalten sind im Einzelfall kein Hindernisgrund für eine Aufnahme. In vielen Fällen ist es bislang gelungen auch Menschen mit besonderen Bedürfnislagen und ganz eigenen Erfordernissen eine Zukunftsperspektive zu eröffnen.