Geschichte

- Vom Hospital zum Stift -

 

Errichtung des Neubaus 1960

 

Die Geschichte der Wohneinrichtung für erwachsene Menschen mit geistiger Behinderung beginnt im November 1983. Zu diesem Zeitpunkt wurde dem Antrag des Kirchenvorstandes der Katholischen Pfarrgemeinde in Kranenburg, 'St. Peter und Paul' das Wohnheim zu betreiben durch den Landschaftsverband Rheinland entsprochen. In den beiden Häusern Altbau und Neubau des damaligen 'St. Johannes- Hospital' sollten in den kommenden Jahren zunächst 83 Menschen wohnen.

 

Altbau von der Wanderstr. aus gesehen
Neubau mit Eingangsbereich und Verwaltung

 

Vordem war das St. Johannes-Hospital zunächst Allgemein-Krankenhaus, 1849 gegründet und 1966 um den Neubau erweitert. 1980 bis 1983 war das Haus Leberfachklinik.

 

St. Johannes-Statue am Giebel des Altbaues
Der Altbau um 1920 herum

 

Von 1983 bis 1998 lebten 84 Menschen in sechs Wohngruppen im 'St.Johannes-Hospital'. 1990 wurde das Haus um einen Wohntrainingsbereich für vier Personen erweitert. 

Ein kompletter Umbau des Hauses, eine völlige Umstrukturierung des Wohnkonzeptes einschließend, wurde 1998 begonnen. Angestrebt wurde eine völlige Barrierefreiheit, mehr individueller Wohnraum, sowie eine Anpassung an die mittlerweile üblichen baulichen Standards. Hierzu erforderlich war ein vorübergehender Auszug der meisten Hausbewohner in angemieteten Wohnraum und ein Bezug der neuen Wohnanlagen in drei Etappen:

Im März 2000 zogen 50 Hausbewohner (von ehemals 62) zurück in das komplett umgebaute Hauptgebäude an der Wanderstraße. 

Ebenfalls  erfolgte 1998, am 01.Januar. die Umbenennung von 'St. Johannes- Hospital' in 'St. Johannes- Stift Kranenburg'.

das Stammhaus, Wanderstraße, nach dem Umbau

 

 

Im März 2001 wurde der Wohnbereich ‚Kardinal von Galen’ im Kranenburger Neubaugebiet ‚Richtersgut’ eingeweiht und bezogen. Unter anderem leben dort die Hausbewohner, die nicht mehr ins Stammhaus an der Wanderstr. zurückgezogen sind.

'Kardinal-von-Galen-Haus'

 

 

Seit dem 01.01.2002 besteht die Rechtsform der gGmbH. Die 'St. Johannes-Stift Kranenburg' ist nun eine gemeinnützige Gesellschaft mit Gesellschaftern sowie einem Geschäftsführer.

Ein weiterer Wohnbereich mit ähnlicher baulicher Konzeption wie in ‚Richtersgut’ ist in einem anderen Neubaugebiet in Ortskernnähe im Herbst 2005 fertig gestellt worden. Dort im 'Schwester Euthymia Haus' am Fliederweg leben 16 Menschen, und zwar in einer Wohneinheit zu acht Personen, im linken Hausteil, als auch zwei Wohneinheiten mit Appartement- Charakter für je vier Bewohner im rechten Hausteil.

Seit April 2006 ist die 'St. Johannes- Stift Kranenburg gGmbH' zudem auch Anbieter für Betreutes Wohnen in der Region.

'Schwester Euthymia Haus'